AR-Karten anhand der Kartennummer auswählen
Notieren Sie neben dem Pokémon-Namen die vollständige gedruckte Kennung. Ein konkretes Beispiel ist Trasla, japanisch ラルトス, mit SV1S 083/078 aus スカーレットex. Die offizielle Produktseite stellt diese Illustration als AR vor; die Kartensuche bestätigt die Nummer.
Der Name allein wäre für eine Bestellung zu ungenau, weil dieselbe Figur auf verschiedenen Karten erscheinen kann. Lesen Sie deshalb Nummer, Setcode und Sprache zusammen. Falls Sie Ihre Liste aus Bildern zusammenstellen, sollten die unteren Kartenränder sichtbar bleiben, damit eine ähnliche Illustration nicht versehentlich zugeordnet wird.
Einzelpositionen oder eine abgestimmte Auswahl
Eine feste Kartenliste ist sinnvoll, wenn Ihr Sortiment gezielte Lücken hat. Für eine thematische Auswahl können Sie stattdessen Figuren oder Bildzusammenhänge vorgeben und konkrete Alternativen prüfen lassen. Markieren Sie dabei, ob die AR-Klassifikation bei jeder Position zwingend ist.
Die offiziellen Illustrationen von Trasla und Kirlia aus スカーレットex greifen beispielsweise aufeinander bezogene Alltagsszenen auf. Ein solcher Zusammenhang kann die Auswahl strukturieren. Daraus folgt aber nicht, dass jede Karte einer Entwicklungsreihe derselben Kategorie angehört oder automatisch Teil Ihrer gewünschten Zusammenstellung sein sollte.
Zustand und mögliche Mehrfachkarten klären
Bestimmen Sie pro Karte die benötigte Anzahl und ob Mehrfachkarten erlaubt oder ausdrücklich gewünscht sind. Eine Liste mit zehn unterschiedlichen Motiven erfüllt einen anderen Zweck als mehrere Exemplare einzelner Karten. Die Gesamtzahl sollte daher erst aus den einzelnen Positionen entstehen.
Klären Sie den Zustand anhand der tatsächlichen Exemplare. Für Ihre spätere Beschreibung können Rückseiten, Kanten und Oberflächenmerkmale relevant sein. Wenn mehrere gleiche Karten angeboten werden, sollte erkennbar bleiben, welche Fotos zu welchem Exemplar gehören und ob sichtbare Unterschiede innerhalb der Menge bestehen.
AR-Karten im Laden und in Live-Auktionen anbieten
Für den Ladenverkauf können Sie AR-Karten nach Figuren oder Motivreihen gruppieren und trotzdem jede Karte separat auszeichnen. In einer Live-Auktion helfen gut lesbare Kennungen und klare Einzelpositionen, die gezeigte Karte eindeutig zu beschreiben. Planen Sie die Präsentation passend zu Ihrem Verkaufsformat.
Die Bezeichnung AR benennt eine offizielle Kategorie; sie ist keine Zusage über einen bestimmten Marktpreis oder die Seltenheit eines konkreten Angebots. Verwenden Sie für Zustandsangaben nur Informationen zum jeweiligen Exemplar und trennen Sie Ihre eigene Verkaufskalkulation von der Kartenklassifikation.
Eine Anfrage mit Kartenliste und Stückzahlen senden
Ihre Anfrage sollte japanischen oder deutschen Kartennamen, Setkennung, Nummer und Stückzahl enthalten. Ergänzen Sie Zustandsanforderungen und markieren Sie optionale Alternativen. Für eine Motivreihe können Sie außerdem erklären, ob nur die vollständige Auswahl für Sie sinnvoll ist.
Joylord Karte prüft die angefragten Karten für ein individuelles Angebot. Geben Sie dafür auch die deutsche Zielpostleitzahl und gegebenenfalls Ihren geplanten Einsatztermin an. Vor einer Entscheidung sollten die bestätigten Einzelpositionen mit Ihrer Liste übereinstimmen; eine pauschale Bezeichnung wie „AR-Mix“ beschreibt die Zusammensetzung noch nicht ausreichend.

