Die Nachfrage im eigenen Laden prüfen
Beginnen Sie mit den Artikeln, nach denen Ihre Kunden konkret gefragt oder die sie tatsächlich gekauft haben. Halten Sie fest, ob eine bestimmte Einzelkarte, ein klar beschriebenes Kartenpaket oder eine geschlossene Verpackung gesucht wurde. Der gemeinsame Oberbegriff Pokémon verdeckt sonst unterschiedliche Einkaufswünsche.
Ordnen Sie die Beobachtungen einem Zeitraum zu und betrachten Sie zugleich Ihre bisherige Verfügbarkeit. Wenn eine Produktform kaum angeboten wurde, erlauben geringe Verkaufszahlen noch keinen verlässlichen Vergleich mit einem großen bestehenden Bereich. Notieren Sie solche Lücken als offene Frage für die nächste Auswahl, statt sie mit einer allgemeinen Marktannahme zu füllen.
Einzelkarten nach Inhalt und Aufwand bewerten
Bei Einzelkarten gehört zum Einkauf auch die Vorbereitung des späteren Verkaufs. Sie müssen Karten identifizieren, ihren Zustand prüfen, Preise festlegen und sie im Ordner, in der Vitrine oder online auffindbar präsentieren. Bei mehreren Exemplaren derselben Karte kommt die Zuordnung der jeweiligen Zustandsangaben hinzu.
Fragen Sie sich, welche dieser Aufgaben Sie mit Ihrem vorhandenen Ablauf bewältigen können. Eine breite Auswahl kann Kunden gezielte Ergänzungen ermöglichen, benötigt aber passende Ordnung und laufende Pflege. Mehrfachkarten planen Sie entsprechend Ihrem Verkauf ein. Die Warenmenge allein sagt wenig darüber aus, wie viel Arbeitszeit diese Auswahl in Ihrem Laden verursacht.
Sealed nach Format und Platzbedarf bewerten
Versiegelte Produkte werden nach ihrer konkreten Verpackungsform beurteilt. Prüfen Sie, ob Sie einzelne Booster, geschlossene Displays oder anders zusammengestellte Boxen anbieten möchten. Klären Sie den tatsächlichen Inhalt und die Maße, bevor Sie Regalfläche oder Lagerplätze fest einplanen. Ein ähnlicher Produktname ersetzt diese Angaben nicht.
Berücksichtigen Sie außerdem, wie Sie die Ware zeigen und schützen möchten. Eine Außenverpackung, die Kunden unmittelbar sehen, kann für Ihren Verkauf besonders wichtig sein. Teilen Sie entsprechende Wünsche bei der Anfrage mit. Die Beschaffungseinheit und die spätere Verkaufseinheit sollten getrennt erfasst werden, wenn Sie beispielsweise eine größere Einheit in bestätigte kleinere Einheiten aufteilen möchten.
Budget und vorhandenen Bestand verbinden
Stellen Sie dem verfügbaren Einkaufsrahmen den bereits vorhandenen Bestand gegenüber. Reservierte oder noch ungeprüfte Ware führen Sie gesondert. Prüfen Sie dann, welche konkrete Lücke ein neuer Artikel schließt: fehlende Kartenreferenzen, zusätzliche Auswahl oder eine von Kunden gesuchte versiegelte Ausgabe.
Als Planungsszenario könnte Ihr Ordner bereits eine große Kartenauswahl enthalten, während eine regelmäßig angefragte Verpackung fehlt. In einem anderen Laden ist die Situation umgekehrt. Daraus folgt keine feste Aufteilung des Budgets. Legen Sie die Gruppen anhand Ihrer Daten fest und berücksichtigen Sie neben dem Warenbetrag die besprochenen Beschaffungskosten sowie den Aufwand für die Aufnahme ins Sortiment.
Eine gemischte Bestellung vorbereiten
Führen Sie Einzelkarten und Sealed in derselben Anfrage, jedoch in getrennten Produktzeilen. Ergänzen Sie Sprache, Version, Menge und die passenden Zustands- beziehungsweise Verpackungswünsche. Nennen Sie Alternativen dort, wo Sie flexibel sind, und markieren Sie besonders dringende Lücken.
Mit Lieferpostleitzahl und benötigtem Termin kann Joylord Karte die Auswahl prüfen und die mögliche Lieferung aus China besprechen. Nach dem Angebot vergleichen Sie die bestätigte Zusammenstellung erneut mit Ihrem Bestand und Ihren Arbeitsmöglichkeiten. Eine passende gemischte Bestellung ist diejenige, die Sie nachvollziehbar benötigen und im eigenen Betrieb vorbereiten können.
| Einkaufsgruppe | Konkreter Bedarf | Vorbereitungsaufwand | Vorgesehener Rahmen |
|---|---|---|---|
| Einzelkarten | ___ | Prüfen / erfassen / präsentieren: ___ | ___ |
| Sealed | ___ | Inhalt / Maße / Regalplatz klären: ___ | ___ |
