Versiegelt verkaufen oder live öffnen

Schreiben Sie in Ihre Bedarfsliste, ob die Einheit verschlossen weiterverkauft oder während der Show geöffnet werden soll. Für den Verkauf in geschlossener Form sind die genaue Verpackung und deren sichtbarer Zustand Teil Ihrer Präsentation. Für eine Live-Öffnung müssen Sie vorab festlegen, welcher konkrete Inhalt verkauft und wem das geöffnete Produkt zugeordnet wird.

Unterscheiden Sie dabei den Verkauf einer vollständigen Einheit an einen Käufer von einem Format mit mehreren Beteiligten. Ein Beschaffungsangebot beschreibt die gelieferte Ware; es entscheidet nicht darüber, welche Verkaufsform in Ihrem Whatnot-Konto zulässig ist. Halten Sie Ihren Verwendungszweck dennoch fest, damit die angefragte Verpackung dazu passt.

Sprache und genaue Ausgabe abgleichen

Erfassen Sie Sprache, Produktname und genaue Ausgabe zusammen. Ergänzen Sie ein lesbares Verpackungsbild oder einen verlässlichen Produktlink. Englische Kurznamen, die in Gesprächen verwendet werden, sollten mit dieser Referenz verbunden bleiben. So lassen sich ähnlich benannte Artikel bei der Angebotsprüfung besser auseinanderhalten.

Für japanische Produkte benötigen Sie eine eigene Referenz. Die Angaben und Bilder einer vereinfachten chinesischen Ausgabe beschreiben deren Inhalt nicht mit. Notieren Sie eine noch offene Versionsfrage ausdrücklich und klären Sie sie, bevor Sie mit einer bestimmten Anzahl verkaufbarer Packs oder Einheiten rechnen.

Booster Displays und Boxen unterscheiden

Schreiben Sie zu jeder Menge die Verpackungseinheit: einzelner Booster, Display, Box oder andere konkret benannte Zusammenstellung. Diese Begriffe dienen der Orientierung, ersetzen aber nicht die bestätigten Inhaltsangaben des Produkts. Lassen Sie feststellen, wie viele Einheiten tatsächlich enthalten sind und worauf sich der angebotene Preis bezieht.

Wenn Sie für eine Show mehrere einzelne Verkaufseinheiten benötigen, leiten Sie den Bedarf erst aus dem bestätigten Inhalt ab. Die Rechnung lautet dann beispielsweise: benötigte Packs geteilt durch bestätigte Packs je angebotener Einheit. Bleibt ein Rest, müssen Sie den Einkauf sinnvoll auf verfügbare Einheiten abstimmen. Für unbekannte Packungsinhalte bleibt die Rechnung offen.

Mengen für den geplanten Verkauf festlegen

Trennen Sie Ware für die geplante Show von zusätzlichem Bestand. Notieren Sie je Produkt die Wunschmenge und gegebenenfalls den Bereich, in dem Sie flexibel sind. Eine bereits vorhandene, passende Einheit können Sie Ihrer Show zuordnen, bevor Sie weiteren Bedarf anmelden. Damit wird dieselbe Ware nicht zweimal eingeplant.

Halten Sie mögliche Ersatzprodukte gesondert fest. Eine andere Sprache oder Verpackung kann eine neue Beschreibung und eine andere Anzahl von Verkaufspositionen erfordern. Bestätigen Sie deshalb nicht nur den neuen Produktnamen, sondern auch den daraus entstehenden Umfang Ihrer Planung. Mindestmengen und tatsächlich lieferbare Einheiten werden für die konkrete Anfrage geklärt.

Verfügbarkeit und Termin vorab klären

Geben Sie den Showtermin und den früheren Zeitpunkt an, zu dem Sie die Ware für Ihre Vorbereitung benötigen. Für den Versand aus China werden Lieferziel und Postleitzahl gebraucht. Fragen Sie nach Vorbereitung und Transport als getrennten Zeitabschnitten; die eigene Terminplanung sollte Raum für Wareneingang und Kontrolle lassen.

Prüfen Sie vor einer Live-Öffnung die aktuellen Whatnot-Regeln. Die offizielle Richtlinie unterscheidet Card Breaks mit mehreren Käufern von einer vollständigen Einheit für einen Käufer. Auch bei „Rip-and-Ship“ gelten dort Anforderungen an die durchgehende Sichtbarkeit. Nutzen Sie die verlinkte Originalrichtlinie zur Prüfung Ihres konkreten Formats; hier wird keine allgemeine Freigabe eines Showablaufs zugesagt.

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