Warenkosten pro Einkaufsgruppe erfassen

Legen Sie getrennte Kostenzeilen für Einzelkarten, feste Kartenkombinationen und versiegelte Ware an. Notieren Sie Produktreferenz, bestellte Menge, Einheit, Einzelbetrag und Währung. Bei einer Kombination muss nachvollziehbar bleiben, welche Karten darin enthalten sind, damit die Warenkosten später der tatsächlich verkauften Einheit zugeordnet werden können.

Trennen Sie Einkaufsmengen von erwarteten Verkäufen. Die gesamte Rechnung muss finanziert werden, auch wenn Sie nur einen Teil der Ware in der nächsten Show anbieten. Noch nicht verkaufte Artikel bleiben als Bestand sichtbar. So vermeiden Sie, den vollständigen Einkaufsbetrag nur den bereits verkauften Exemplaren zuzurechnen oder ihn umgekehrt aus der Planung verschwinden zu lassen.

Versand und weitere Einkaufskosten ergänzen

Ergänzen Sie den vereinbarten Versand aus China und weitere bestätigte Beschaffungskosten. Markieren Sie, welche Leistungen in einer Summe enthalten sind. Kosten für die Einfuhr, Zahlungsabwicklung oder Umrechnung führen Sie als eigene Prüfpositionen, soweit sie für Ihren Auftrag relevant sind. Ein unbekannter Betrag wird noch nicht als null behandelt.

Reines Rechenbeispiel, keine Joylord-Preise: Wenn Sie für eine hypothetische Auswahl 300 Euro Warenbetrag und 40 Euro Versand eintragen, sind zunächst 340 Euro bekannt. Solange weitere Kosten offen sind, ist dies nur eine bekannte Zwischensumme. Die Zahl sagt weder etwas über eine tatsächlich angebotene Ware noch über deren vollständige Einkaufskosten aus.

Eigene Verkaufskosten berücksichtigen

Führen Sie neben den Einkaufskosten Ihre eigenen Verkaufskosten: Plattformgebühren, Zahlungsabwicklung, Verpackungsmaterial und von Ihnen getragene Versand- oder Abwicklungskosten. Gegebenenfalls gehören weitere tatsächlich genutzte Leistungen dazu. Halten Sie fest, welche Kosten je Verkauf entstehen und welche einen größeren Zeitraum betreffen.

Whatnot unterscheidet in seinen offiziellen Informationen unter anderem Verkaufsgebühren und Zahlungsabwicklung. Die für Sie geltenden Angaben prüfen Sie im aktuellen Verkäuferbereich und in Ihren Abrechnungen; hier wird kein einheitlicher Gebührensatz angesetzt. Die offiziellen Verkäuferabrechnungen schlüsseln Einnahmen, Kosten und Auszahlungen auf und sind daher eine geeignete Quelle für Ihre eigenen tatsächlichen Beträge.

Mit eigenen Verkaufsergebnissen rechnen

Verwenden Sie für eine Planung Ihre tatsächlich erzielten Verkaufserlöse vergleichbarer Artikel. Kennzeichnen Sie Annahmen für neue Produkte gesondert. Berechnen Sie mehrere eigene Szenarien, etwa einen geringeren verkauften Anteil oder einen niedrigeren durchschnittlichen Erlös. Dadurch wird sichtbar, wie empfindlich die Planung auf Veränderungen reagiert.

Eine einfache Arbeitsrechnung lautet: erwartete Erlöse der verkauften Einheiten minus zugeordnete Warenkosten minus die dazugehörigen Verkaufskosten. Sie ersetzt keine vollständige betriebliche Ergebnisrechnung. Zusätzlich benötigen Sie eine Übersicht über das Geld, das bis zu späteren Verkäufen im Restbestand gebunden bleibt. Ein rechnerischer Überschuss einzelner Verkäufe bedeutet noch nicht, dass der gesamte Einkauf bereits zurückgeflossen ist.

Das Budget in eine Anfrage übersetzen

Übersetzen Sie den verfügbaren Beschaffungsrahmen in Prioritäten. Nennen Sie die gewünschten Produktgruppen, Mengenbereiche und unverzichtbaren Artikel. Teilen Sie mit, ob der genannte Rahmen nur Waren oder auch bereits bekannte Nebenkosten umfasst. So lässt sich das Angebot sinnvoll auf Ihre Ausgangslage beziehen.

Nach der Rückmeldung ergänzen Sie die echten Beträge und entscheiden über die endgültige Auswahl. Bleibt eine Kostenposition ungeklärt, markieren Sie sie vor der Zusage. Reduzieren Sie bei Bedarf eine Gruppe oder prüfen Sie Alternativen. Ein Budget ist ein Planungswerkzeug für Ihre Anfrage und keine Zusage eines bestimmten Verkaufsertrags.

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